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Herzlich willkommen bei Brot für die Welt in den Evangelisch-lutherischen Landeskirchen Hannovers und Schaumburg-Lippe
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Klima-Kollekte: Was Gemeinden tun können

Das Licht in der Kirche, Heizen im Gemeindehaus, Benzin für die Fahrzeuge auf dem Friedhof, der Flug zu einer Partnergemeinde – in allen Kirchengemeinden wird unterschiedlich viel Energie verbraucht. Dabei werden schädliche Treibhausgase freigesetzt. Jetzt können Sie die Treibhausgase kompensieren, die durch Ihren Energieverbrauch in der Gemeinde entstehen. Mit einem freiwilligen Betrag fördern Sie Klimaschutzprojekte von Brot für die Welt und seinen Partnerorganisationen, damit andernorts Treibhausgase eingespart werden können.

Die globale Erwärmung des Klimas fordert uns alle heraus. Denn der Klimawandel und seine Folgen verstärken die weltweite Armut und gefährden durch die Zerstörung natürlicher Lebensgrundlagen das Leben von Menschen. So leiden die am meisten unter den Folgen der Klimaerwärmung, die sie selbst gar nicht verursachen: Denn Energie wird vor allem in Industrie- und Schwellenländern durch einen CO2- intensiven Lebensstil verbraucht, wohingegen fast 2,5 Milliarden Menschen im globalen Süden noch nicht einmal Zugang zu Energien wie beispielsweise Strom haben.


Klimagerechtigkeit
Der Umgang mit dem Klimawandel erfordert darum Klimagerechtigkeit. Wer den Klimawandel hauptsächlich verursacht, muss auch für seine Folgen Anpassungsstrategien und Schutzmaßnahmen entwickeln. Dafür müssen dezentrale Klimaschutz-Projekte in Ländern des Südens unterstützt werden sowie ein Technologietransfer und Begrenzung des Emissions-Zertifikathandels angeregt werden.
Gleichzeitig haben alle Menschen auf der Erde das Recht auf Teilhabe an Umweltgütern und Energie. Der globale Norden muss darum dafür sorgen, dass sie Zugang zu Energien haben. Nur so haben sie eine faire Chance auf Entwicklung und damit darauf, die Armut zu überwinden.


Emissionen senken – Verbrauch kompensieren
Unsere Erde muss für nachfolgende Generationen geschützt werden. Doch was können wir als einzelne oder in unseren Kirchengemeinden und Aktionsgruppen tun, um dem Klimawandel zu begegnen? Das Zauberwort zum Klima-Wandel lautet „Verringerung“: Damit sich die Erde nicht um mehr als zwei Grad erwärmt, müssen die Treibhaus-Emissionen weltweit bis zum Jahr 2050 mindestens um die Hälfte sinken. Da der Verbrauch in Industrieländern besonders hoch ist, müssen hier die Emissionen sogar bis zu 90 Prozent verringert werden. Neben großen Vereinbarungen von Staaten können auch Endverbraucher in Haushalten und Kirchengemeinden Beiträge leisten, um den Klimawandel zu verlangsamen. Mit einem nachhaltigen Lebensstil werden Emissionen gesenkt. Nicht vermeidbare Emissionen können kompensiert werden – durch eine Klima-Kollekte.


Klima-Kollekte – So geht es konkret
Mit der Klima-Kollekte von Brot für die Welt können Sie Emissionen, die sich nicht durch nachhaltige Ressourcennutzung vermeiden lassen, kompensieren. Dafür errechnen Sie ihren Energieverbrauch im CO2-Rechner, der die Tonnen CO2 ermittelt, die durch Heizen, Strom, Papierverbrauch oder Mobilität in Ihrer Kirchengemeinde freigesetzt wurden. Anschließend können Sie den schädlichen CO2-Ausstoß Ihrer Kirchengemeinde durch einen freiwilligen Geldbetrag ausgleichen. Mit dem Geld werden Klima-Projekte von Partnerorganisationen von Brot für die Welt in Indien, Südafrika und Tschechien gefördert: Dort werden beispielsweise Solar- oder Biogasprojekte entwickelt, um Treibhausgase einzusparen. Das heißt, die Emissionen die Sie verbrauchen, werden hier gespart.

Mehr Informationen zur Klima-Kollekte und einem Beispiel-Kompensationsprojekt mit Solarlampen in Indien finden Sie auf www.klima-kollekte.de

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