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Herzlich willkommen bei Brot für die Welt in den Evangelisch-lutherischen Landeskirchen Hannovers und Schaumburg-Lippe
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Projektbeispiel 2018/2019

Sierra Leone: Schule statt Kinderarbeit

 

 

 

 

 

 

Foto: Brot für die Welt/ Helge Bendl

In Sierra Leone ist die Armut so groß, dass Kinder oft zum Lebensunterhalt beitragen müssen. Kinderarbeit ist an der Tagesordnung. Ein Projekt ermöglicht Jungen und Mädchen, in die Schule zu gehen, und hilft den Eltern, ihr Einkommen zu erhöhen.

Auf den ersten Blick scheint Mamorka ein Dorf wie viele andere in Sierra Leone zu sein: Es gibt keinen Strom, die mit Schilfrohr gedeckten Lehmhütten gruppieren sich um einen handbetriebenen Brunnen, gekocht wird auf offenen Holzfeuern. Und doch ist das Dorf alles andere als gewöhnlich: Fast alle Kinder gehen in die Schule. Und keine einzige Familie muss Hunger leiden. Das war längst nicht immer so.

Nie genug zu essen „Früher gab es zu Hause nie genug zu essen. Deshalb mussten wir Kinder mithelfen, Geld zu verdienen“, erzählt Aruna. Der 19-Jährige ist ein Waisenkind, seine Eltern kamen im Bürgerkrieg ums Leben. Aruna wuchs deshalb bei Kleinbauer Ali Sesay und seiner Frau Ramatu auf. Die beiden haben
insgesamt elf Kinder. Alle mussten mit anpacken, um das Überleben der Familie zu sichern. Auch Aruna konnte deswegen nur unregelmäßig in die Schule gehen.

 

 

 

Als Unterstützung Ihres Engagements vor Ort stellen wir Ihnen die Arbeitshilfe für das Projektbeispiel „Schule statt Kinderarbeit" aus Sierra Leone zum  Herunterladen zur Verfügung.  In ihr finden Sie viele Materialien und Anregungen, um mit Brot für die Welt in Gemeinde und Schule oder ehrenamtlich zu arbeiten.

Alternativ können Sie die Materialien in Form eines USB-Sticks bei uns (kostenlos) bestellen.

Auf dem USB-Stick finden Sie unter anderem:
Hintergrundinformationen zum Projektbeispiel
Gemeindebriefvorlagen
Anregungen für Aktionen vor Ort
Bilder aus dem Projekt
Für Anwendungsfragen und Unterstützung bei der Umsetzung vor Ort stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

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