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In der Landwirtschaft arbeiten mehr als 80 Prozent der Bevölkerung. Foto: Christoph Püschner
Weltweit leben 40 Prozent der Menschen noch unmittelbar von der Landwirtschaft. Der überwiegende Teil dieser Bauern bewirtschaftet Flächen von unter zwei Hektar.
Sie ernähren sich von den Produkten, die sie selbst anbauen, und sie kaufen und verkaufen Nahrungsmittel auf den lokalen Märkten. Für sie sind der Boden, das Saatgut und das Wasser die Grundlagen ihres Überlebens. Seit vielen Jahren unterstützt „Brot für die Welt“ Partnerorganisationen, die sich für diese Kleinbauernfamilien einsetzen. Sie helfen ihnen, durch Methoden nachhaltiger Landwirtschaft die Ernteerträge zu steigern, die Erosion zu bekämpfen und die Vermarktung ihrer Produkte zu verbessern.
Der globale Kontext
Woher kommt unser täglich Brot, stammen Müsli, Käse, Gemüse, Obst und Fleisch? Wie werden sie produziert? Immer weniger Bäuerinnen und Bauern in Europa produzieren mehr und mehr. Ein Drittel landet im Müll. Überschuss-Exporte zerstören Existenzen in der Dritten Welt. Es geht um Gesundheit, Regionen, Welthunger, Klimawandel, Artensterben, Tierschutz.
Gemeinsame Herausforderung
Ernährung ist Basis von Leben, Entwicklung und Gerechtigkeit. Die mit ihr verbundenen Probleme stellen uns global vor große Herausforderungen. Wir in der Landeskirche Hannovers bearbeiten diesem Komplex daher schwerpunktmäßig und stellen Ihnen entsprechende Informationen für die weitere Arbeit zur Verfügung.