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Herzlich willkommen bei Brot für die Welt in den Evangelisch-lutherischen Landeskirchen Hannovers und Schaumburg-Lippe
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Informationen zu Erbschaft und Vermächtnis

Vermächtnisse

Mit ihrem Vermächtnis legen Sie fest, dass nach Ihrem Tode ein bestimmter Betrag an Brot für die Welt  fließen soll. Ein Vermächtnis ist dann zu empfehlen, wenn Sie zum Beispiel Hinterbliebene absichern möchten, aber darüber hinaus auch mit einer bestimmten Summe Brot für die Welt  bedenken möchten. Bitte bedenken Sie: Ihre Erben sind an die Erfüllung Ihres Vermächtnisses juristisch gebunden.

Erbschaften

Sie können grundsätzlich jeden als Erben einsetzen. Erbe ist, wer durch die gesetzliche Erbfolge oder durch testamentarische Verfügung dazu bestimmt wird. So können Sie auch Brot für die Welt als (Mit-) Erbin einsetzen. Bitte beachten Sie: Kindern, Ehegatten und auch in bestimmten Fällen den Eltern steht stets ein Pflichtteil zu. Das ist die Hälfte des gesetzlichen Erbanspruches. Kinder erben zu gleichen Teilen. Zusätzlich erbt immer auch der Ehepartner.

Gesetzliche Erbfolge

Die gesetzliche Erbfolge berücksichtigt außer dem Ehepartner nur Blutsverwandte und unterscheidet zwischen verschiedenen "Ordnungen:

  • Erben 1. Ordnung: Ehepaare, Kinder und Enkel
  • Erben 2. Ordnung: Eltern, Geschwister, Nichten/Neffen
  • Erben 3. Ordnung: Großeltern, Tanten/Onkel, Cousinen/Cousins

Erbschaftssteuer

Beim Erben kassiert der Staat mit. Die Erbschaftssteuer ist in drei Klassen unterteilt und orientiert sich grundsätzlich an den Erbenordnungen. Erbschaften und Vermächtnisse sind bis zu einer gewissen Größenordnung steuerfrei. Darüber hinaus werden folgende Steuern fällig:

  • Ehegatten: 307 000 Euro
  • Kinder: 205 000 Euro
  • Eltern und Großeltern: 51 200 Euro
  • Geschwister: 10 300 Euro
  • Entfernte oder Nicht-Verwandte: 5 200 Euro

Wer kein Testament macht, dessen Vermögen fällt an die gesetzlichen Erben. Das sind zunächst Ehepartner, Kinder und eventuell Enkel, und sofern es diese nicht gibt, die Eltern, Geschwister, Nichten und Neffen. Auch Großeltern, Tanten und Onkel oder Cousins und Cousinen können unter Umständen von der gesetzlichen Erbfolge profitieren. Nicht immer ist das auch der Wille des Verstorbenen. Eindeutigkeit schafft nur ein Testament.

Wer keine Verwandten hat, dessen Erbe geht an den Staat, genauer gesagt an das Bundesland, in dem der letzte Wohnsitz war. Da rund 75% aller Erwachsenen in Deutschland kein Testament anlegen, ist der Staat überproportional Nutznießer von Erbschaften. Vor allem für Menschen ohne Angehörige oder nahe Verwandte ist es interessant in Erwägung zu ziehen, ihre Hinterlassenschaft einer wohltätigen Einrichtung, einer Organisation oder einer Stiftung zukommen zu lassen.

Dies gilt auch für Menschen mit einem größeren Vermögen, die ihre Erbschaft sinnvoll aufteilen und nicht nur ihre Verwandten bedenken wollen. Auch sind oft die eigenen Kinder bereits mit Vermögen ausgestattet, so dass sich die Notwendigkeit einer vollständigen Erbschaft oft nicht ergibt.

Brot für die Welt  braucht auch längerfristig angelegte Unterstützung, um die wachsenden Aufgaben bewältigen zu können. Ihr Testament ist für uns ein besonderer Vertrauensbeweis und eine Verpflichtung, Ihren Willen in die Tat umzusetzen. Diese Hochachtung bringen wir durch den Eintag in das Stifter-Ehrenbuch zum Ausdruck, welches in unserem Haus ausgelegt wird.


Sie sind an weiteren Informationen zum Thema Erbschaften interessiert? Dann rufen Sie Herrn Michael Türk unverbindlich an. Er freut sich auf das Gespräch mit Ihnen.

Michael Türk

Telefon: 0511-1241-904

E-Mail: michael.tuerk@evlka.de

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